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Privatärztliche Praxis

Ursula Sparrer
Ärztin

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Worum geht es?

Die sogenannten Geschlechts- und Nebennierenrindenhormone Östradiol, Östriol, Progesteron, Testosteron, DHEA und Cortisol steuern - zusammen mit den Schilddrüsenhormonen und dem Vitamin D-Sonnenhormon - Hunderte von Vorgängen in unserem Körper.

Sie haben überall wichtige Aufgaben zu erledigen, z.B. im Herz-Kreislauf-System, im Nervensystem, im Gehirn, an Haut, Haaren, Gelenken, Knochen, Muskeln bis hinein in die psychische Gesundheit. Und natürlich im weiblichen Menstruationszyklus und bei der Fortpflanzung. Sie bestimmen über die Libido bei Mann und Frau, wie gut wir schlafen, wieviel Energie und Antrieb, Vitalität wir haben, wie belastbar wir sind. Sie wirken sich maßgeblich auf die Psyche und Stimmung aus. Bei Angst- und Panikstörungen, bei depressiven Verstimmungen, bei Kopfschmerzen und Migräne, beim Prämenstruellen Syndrom, bei Wechseljahrsbeschwerden der Frau ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein hormonelles Ungleichgewicht zu finden.

Häufig ein Progesteronmangel, doch auch andere Hormone können dafür verantwortlich sein. Ein Mangel an Progesteron bedeutet zugleich auch eine Östradioldominanz. Progesteron hat das Östradiol auszugleichen, so dass beide, im Gleichgewicht stehend, ihre ihnen zugedachten Aufgaben optimal erledigen können.

Zu Symptomen, die durch Progesteronmangel und Östradioldominanz entstehen können, auch beim Mann, klicken Sie hier.

Progesteron als geschlechtsneutrales Hormon, Mann und Frau brauchen es, ist das physische und psychische Wohlfühl-Hormon. Es ist das stärkste natürliche Antidepressivum, es hilft unter anderem bei der Fettverbrennung, schleust Wasser aus, unterstützt die Schilddrüsentätigkeit, schützt vor Zellwachstum und damit vor Tumoren, schützt vor Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Was sind bioidentische Hormone?

Der Grundstoff der bioidentischen Hormone kommt optimalerweise aus der Yamswurzel. In z.B. zwei Laborschritten wird das progesteronähnliche Diosgenin der Yamswurzel in Progesteron umgewandelt.

Bioidentische Hormone besitzen also die exakt gleiche biochemische Struktur wie die Hormone, die in unserem Körper gebildet werden. Sie sind der Schlüssel, der zum Schloss passt, dem sogenannten Rezeptor.

Bioidentische Hormone haben keine Nebenwirkungen. Nebenwirkungen entstehen dort, wo die biochemische Struktur eines Hormons verändert wurde, wie z.B. bei der Pille, dem Nuvaring, der sogenannten Hormonspirale oder wenn das Östradiol zu stark, das Progesteron gleichzeitig zu wenig betont wurde.

Bioidentische Hormone sind rezeptpflichtig und werden in der Regel von einer Apotheke in z.B. Cremeform hergestellt. Sie sind kostengünstig.

Was kann Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen?

Die drei Säulen für gute Gesundheit, nämlich gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, das Vermeiden bzw. Reduzieren von Stress, Entspannung, Erholung und Regeneration sind elementar und unterstützen das feine System der Hormone positiv.

Die Anwendung der Antibabypille, des Nuvarings, der sogenannten Hormonspirale, von so manchen Medikamenten, Stress, Mangel an Bewegung, Mangel an Entspannung und Schlaf, zu viel oder zu wenig Nahrung, um nur einige ungünstige Einflüsse zu nennen, können die Hormonproduktion negativ beeinflussen.